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07/2011
Welches ist das beste Implantat-System?
Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten. Die großen Implantat-Systeme haben alle ein großes Niveau erreicht und bestehen aus Titandioxid.
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01/2011
Biologisches Doping zur schnelleren Wundheilung
Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist in einer wissenschaftlichen Studie gelungen, mit körpereigenen Hormonen, ...
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10/2010
Keramikimplantate sind gesünder
Immer häufiger lehnen Patienten und Therapeuten Titan ab. Besonders im Schneidezahn-Bereich schimmert ...
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Individuelle Beratung rund um das Thema Zahnimplantate. Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 14.00 Uhr.
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Dr. Koch & Partner
Zentrum für Ganzheitliche ZahnMedizin & Keramikimplantate
Linkhinweiswww.praxis-dr-koch.de

Deutsche Parodontosehilfe e.V.
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Forum Natürliche Zahngesundheit und Umwelt-ZahnMedizin e.V.
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Fortbildungsverlag für Interdisziplinäre Medizin
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Patientenforum rund um das Thema Zahnimplantate
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Keramikimplantate sind besser!
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Presse

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Knochenaufbau für Zahn-Implantate - Auf gutem Grund
„Bevor das Implantat gesetzt wird, müssen Zahnfleisch und der gesamte Zahnhalteapparat genau untersucht und in Ordnung gebracht werden“, so der Herner Implantologe. Patienten, die nur auf den Preis schielen, müssen daher aufpassen, dass sie nicht an Ärzte gelangen, die am falschen Ende sparen, denn: „Was nützt mir eine billige Lösung, wenn das Implantat wegen einer Parodontose wieder verloren geht oder wenn es aus dem zu schwachen Knochen bricht“, gibt Brachwitz zu bedenken. „Wir stellen z.B. immer wieder fest, dass ein Knochenaufbau nicht im Kostenvoranschlag aufgeführt ist, obwohl er bei dem Patienten dringend vor der Implantation gemacht werden müsste.“ Vor dem Zahnersatz kommt also der Knochenaufbau und allein dafür gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten:

Augmentation
Bei der „Augmentation“ verstärkt der Arzt den Kieferknochen durch körpereigenen Knochen oder künstlichen Knochenersatz. Das körpereigene Material wird meist an einer anderen Stelle im Kiefer entnommen. Nur noch sehr selten wird heutzutage Knochenmaterial aus anderen Körperteilen, etwa dem Becken, in den Kiefer verpflanzt, wofür ein stationärer Aufenthalt nötig wäre. Für die Augmentation gibt es wiederum mehrere Varianten: Das Knochenmaterial kann an den bestehenden Knochen aufgelagert werden (Aufbau); der Kieferknochen wird zum Teil gespalten und das Ersatzmaterial zwischen die Spalt-Knochenteile gebracht (Bone-Spreading-Technik); oder das Aufbaumaterial wird in eine Körperhöhle eingelagert wie z.B. eine Zystenfüllung, eine Knochenhöhle, die Extraktionswunde eines zu ersetzenden Zahnes oder eine Zahnfleischtasche (Einlagerung).

Sinus-Lift
Etwas aufwändiger ist der so genannte „Sinus-Lift“, eine Operation im Oberkiefer. Bei schmalen Kieferknochen würden Implantate dort bis in die Kieferhöhle reichen und nicht fest sitzen. Außerdem würde über das Implantat eine Brücke zwischen Mund- und Kieferhöhle entstehen, über die Keime in die Kieferhöhle gelangen könnten, was sehr ungünstig wäre. Beim Sinus-Lift hebt der Arzt den Boden der Kieferhöhle – die "Schneidersche Membran" – an. Der Hohlraum zwischen dieser Membran und dem Kieferknochen wird dann mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt, aus dem sich der Knochen an der Unterseite der Kieferhöhle bildet. Sinus-Lift und Augmentation können in der Regel in der gleichen Sitzung wie die Implantate gesetzt werden.

PRP-Methode
PRP (Platelet Rich Plasma = plättchenreiches Plasma) ist ein natürlicher Faktor zur Verbesserung der Wund- und Knochenheilung. Dazu wird dem Patienten während des Implantat-Eingriffs Blut entnommen und aufbereitet, wobei körpereigene Wachstumsfaktoren gewonnen werden. Körpereigener Knochen und synthetisches Knochenersatzmaterial werden dann mit diesem Plasma gemischt, bevor sie in den Kieferknochen eingebracht werden. Durch die eigenen, lebendigen Zellen bildet sich schneller als üblich qualitativ hochwertiger Knochen. Dadurch lagert sich mehr Knochen am Implantat ab, was die Einheilung beschleunigt und zugleich verbessert.

Voruntersuchungen: Bevor der Zahnarzt mit seinem Patienten die Entscheidung zur Implantation fällt, muss er sich davon überzeugen, dass Zähne, Zahnfleisch und Parodont, also das ganze Drumherum in Ordnung ist. Grundsätzlich wird abgeklärt, ob der Patient an Krankheiten wie beispielsweise Herzerkrankungen, Blutungsneigungen, Knochen- und Stoffwechselerkrankungen (z. B. schwere Zuckerkrankheit) leidet. Außerdem wird die eventuelle regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente (Immunsuppressiva, Kortison, Zytostatika u. a.) abgeklärt. In unklaren Fällen wird zunächst eine allgemeinärztliche oder internistische Untersuchung durchgeführt.

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