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Was ist beim Kostenvoranschlag
zu beachten?
Finanzielle Sicherheit für Implantat-Patienten
Mit offenen Karten: vollständige und verständliche
Kalkulation
Eine Zahnimplantation ist langfristig kostengünstiger als
die herkömmliche Alternative Brücke oder Krone, selbst
wenn die Anfangsinvestition höher ist als beim konventionellen
Zahnersatz. Um ein Implantat dennoch möglichst preiswert
erscheinen zu lassen, führen einige Implantologen bei ihrer
Kalkulation eigentlich notwendige Behandlungsschritte nicht mit
auf, etwa die notwendige Therapie einer vorhandenen Parodontose.
Andere verschweigen die Kosten verträglicher Materialien
wie Keramik. Eventuelle Vergleichsangebote, die das medizinisch
Notwendige aufführen, erscheinen dem Laien daher teurer.
Und dem fehlt das Wissen, mit dem er die Mängel des günstigeren
Angebots erkennen könnte.
Kostentransparenz
Daher
fordert das Informationszentrum Implantologie Plus von den Implantologen,
in ihre Angebote sämtliche medizinisch
notwendigen Behandlungsschritte aufzunehmen. Der Patient muss
vor der Behandlung die gesamten Kosten kennen - und nicht erst
mit der Rechnung. Die Angebote müssen außerdem für
Laien verständlich sein und der Patient muss genug Zeit
haben, weitere Angebote einzuholen. Nur so hat der Patient wirklich
die Möglichkeit zu einem Vergleich.
Finanzierungsangebote vorlegen
Neben der vollständige
Berechnung der Kosten muss mit einem solchen Angebot außerdem
ein Finanzierungsvorschlag vorgelegt werden: wie viel zahlt der
Patient und wie hoch ist der Zuschuss
der Krankenkasse sind dabei die zentralen Fragen. Darüber
hinaus muss es aber auch möglich sein, seinen Zahnersatz
in mehreren Raten zu bezahlen. Andernfalls wird sich die gegenwärtige
Situation nie ändern, dass sich nur gut Verdienende hochwertige
Zahnersatz leisten können.
Festzuschüsse
2005
Seit dem 01.01.2005 gilt das befundbezogene Festzuschuss-System.
Der Patient hat - ohne Verlust des Zuschusses - mehr Wahlfreiheit
bei seiner prothetischen Versorgung. Der Zahnersatz bleibt weiterhin
eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, wobei die prozentualen
Zuschüsse durch die befundorientierten Festzuschüsse
ersetzt werden.
Was sind befundorientierte Festzuschüsse? -
Erstattet werden seit dem 01.01.2005 feste Geldbeträge,
die bei allen Krankenkassen gleich sind und die sich ausschließlich
am Befund orientieren. Die jährliche Vorsorge und der Eintrag
im Bonusheft können den einfachen Festzuschuss um bis zu
30% erhöhen!
Was zahlen die Versicherten? -
Die Krankenkasse
prüft die Heil- und Kostenpläne und bewilligt den Festzuschuss.
Die Differenz zwischen dem erstatteten Festzuschuss und den tatsächlichen
Kosten ist dann als Eigenanteil vom Versicherten zu tragen.
Liste
der Festzuschüsse (PDF/52 KB)
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