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Wie lassen Infektionen nach
der Implantation verhindern?
Intensiv untersuchen - kein Risiko eingehen!
Begleiterkrankungen behandeln
Jede Operation birgt Risiken
- ein Allgemeinplatz, den man gar nicht oft genug wiederholen kann,
gerät doch die Risikominimierung
mitunter ins Hintertreffen, wenn ein Eingriff möglichst preiswert durchgeführt
werden soll.
Infektionen verhindern
Implantologen verzichten gelegentlich etwa auf umfassende
Diagnostik des Zahnfleisches und der Zähne, obwohl bei Erkrankungen
im Mundraum eine Implantation erheblich beeinträchtigt werden
kann. Eine bakterielle Entzündung des Zahnfleischs kann
zum Beispiel dazu führen, dass sich die Bakterien in der
Implantatwunde einnisten und eine weitere Entzündung hervorrufen.
Vor der Implantation ist eine solche Entzündung aber leicht
festzustellen und zu behandeln. Das gleiche gilt für eventuelle
tote Zähne im Mund: auch von ihnen kann eine Infektion ausgehen,
die sich in der Implantatwunde einnistet, sie müssen also
vor der Implantation behandelt werden.
Allgemeinerkrankungen aufdecken
Andere Erkrankungen, etwa Herz-Kreislauf-Krankheiten oder
Diabetes, führen während der Implantation möglicherweise
zu Komplikationen. Liegen solche Krankheiten vor, muss in jedem
Fall der Hausarzt oder ein Internist konsultiert werden. Bei
Allergikern oder bei Verdacht auf Unverträglichkeiten ist
zudem ein Immunologe für eine Verträglichkeitsprüfung
zu befragen.
Parodontose behandeln
Es
ist also wichtig, dass sich der Implantologe ein umfangreiches
Bild vom Gesundheitszustand des Patienten macht. Bleiben nach
den klärenden Gesprächen noch Lücken, muss vor
der Implantation eine Untersuchung durch einen Fachmediziner
vorgenommen werden. Der Implantologe oder der niedergelassene
Zahnarzt muss den gesamten Mundraum vor der Implantation in Ordnung
bringen. Entzündungen müssen beseitigt werden, eventuell
müssen tote Zähne entfernt werden. Und sämtliche
Zähne sind auf guten Halt zu prüfen, um sicherzustellen,
dass nicht bald eine neue Zahnlücke zu erwarten ist.
Dreidimensionales Röntgen
Für die Diagnostik im zahnmedizinischen Bereich fordert
das Informationszentrum Implantologie Plus die flächendeckende
Einführung der navigierten, dreidimensionalen Implantation.
In modernen Implantationskliniken und bei einigen niedergelassenen
Implantologen wird diese Methode längst eingesetzt. Denn
nur die navigierte, also geführte Implantation schützt
Gefäße und Nervenbahnen, so dass diese bei der Implantation
unbeschädigt bleiben.
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